• Toons'n'Tunes, 2017

    Richard Stöhr
  • Sanjay und sein Meister 2011

    © Mauricio Bustamante
  • Marzooq der Pechvogel 2008

    © Mauricio Bustamante
  • Planet Globokar 2016

    © Richard Stöhr
  • Jazz für Monster 2004

    © KinderKinder
  • Han Gan und das Wunderpferd 2006

    © Felix Borkenau
  • Die rote Posaune 2007

    © Richard Stöhr
  • Schneewittchen 2013

    © Richard Stöhr

Bühnenkunst von KinderKinder

KinderKinder produziert auch selbst. Fast jedes Jahr laden wir zur Uraufführung eines inszenierten Konzertes, einer Musiktheater- oder Tanzproduktion ein. Manche unserer Bühnenstücke wurden ins Ausland eingeladen, wurden Rundfunkhörspiele oder leben als CD-Veröffentlichung weiter.

Toons'n'Tunes • schwarz-weiße Filme und farbige Musik, 2017

Die Idee ist so alt wie das Kino selbst: Bereits vor 120 Jahren, als die Brüder Lumière ihre ersten Kurzfilme einer breiteren Öffentlichkeit vorstellten, spielte ein Pianist im Kino vor der Leinwand sitzend die Musik zu diesen tonlosen Kurzfilmen. Als der Tonfilm in den 20er und 30er Jahren den Stummfilm ersetze, verschwand damit auch die Kunst der Stummfilmvertonung. 

Mit »toons‘n‘tunes« lässt KinderKinder im Alabama Kino diese vergessene Kunstform wieder aufleben. Cartoonfilme (»Felix the Cat«!) aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts und kurze eigens produzierte Clips werden live musikalisch kommentiert und verstärkt. Freut Euch auf die Klänge von Schlagzeug, Bassklarinette, Flöten, Saxofon und Marimba sowie auf ganz viele Geräusche! (ohne Worte)

Musikalische Leitung: Sven Kacirek. Musik: Edgar Herzog (Saxophon & Klarinetten), Clemens Endreß (Geräusche). Sven Kacirek (Marimba + Percussion). Animation und filmische Auswahl: Till Penzek. Trailer: Sönke Held

Planet Globokar • musikalische Entdeckungsreise, 2016

Der Planet Globokar ist ein einziges musikalisches Labor. Hier wird kein Musikinstrument einfach so gespielt. Alles wird von Globokarischen Instrumentenwesen vertauscht, zerlegt und verkehrt herum ausprobiert. 

Ein inszeniertes Konzert mit Musik des Komponisten Vinko Globokar. In seiner Musik werden schon mal mehrere Posaunen mit Gartenschläuchen verbunden, Klarinetten unter Wasser gespielt oder das ganze Orchester dreht sich wie wild, während es musiziert. Das bereitet großes Vergnügen und erinnert uns daran, uns einmal täglich auf den Kopf zu stellen um die alltäglichen Dinge wieder aus der richtigen Perspektive zu sehen.

»In den 70  jahren habe ich angefangen an Laboratorium für 10 Musiker zu denken, eine Sammlung von Experimenten mit der Idee musikalische Forschung ins Unmögliche zu treiben. Ich brauchte 13 Jahre um 55 Werke, immer mit utopischem Charakter, zu beenden. Das Ganze dauert ungefähr 5 Stunden. Eines Tages bekomme ich einen Brief von einem Posaunisten-Komponisten Daniel Riegler, der mir erklärt, dass er verschiedene Stücke aus Laboratorium theatralisieren möchte und sie als Kinder-Spektakel präsentieren würde. Als ich in Graz die Aufführung sah, war ich so erstaunt, so begeistert über die Fähigkeit eine Idee die “ernst” gemeint war, durch Humor und Neugier noch ”ernster” zu machen. Für mich war es eine Lektion.

Danke,

Vinko Globokar«

Musikalische Leitung + Posaune: Daniel Riegler. Regie: Manfred Weissensteiner. Bühne: Werner Wallner. Produktion: Stephan von Löwis of Menar. Violine: Sophia Goidinger-Koch. Cello: Maiken Beer. Kontrabass: Manuel Mayr. Flöte: Doris Nicoletti. Klarinetten + Saxophon: Viola Falb. Trompete: Dominik Fuss. Elektronik: Leo Riegler. Schlagzeug: Mathias Koch. Eine Big-Bang-Koproduktion von Studio Dan, KinderKinder und dem TaO! Graz.

Teufels Küche • Suppentheater, 2014

Küche klingt manchmal schön und manchmal merkwürdig, aber immer aufregend. Besonders wenn sich Musiker dort niederlassen und nicht nur mit Cello, Klarinette und Marimba tönen, sondern auch mit Rotkohl, Reiben und Radicchio lärmen. 

Das ist ein fröhliches Chaos – mitunter gebändigt durch die wunderbaren Komponisten Moritz Eggert und den gestrengen Teufel, der auch den einen oder anderen Zuschauer zum Mitmusizieren einläd … 

Musik + Spiel: Carola Schaal (Klarinette), Sonja Lena Schmid (Cello), Sven Kacirek (Percussion); Teufel: Apostolos Dulakis; Regie: Heiko Hentschel. Mit Musik von Moritz Eggert.

SchneewittchenSchneewittchen · ein deutsch/dänisches musikalisches Märchen, 2013

Vor 99 Jahren schrieb Leopold van der Pals eine Puppenspielmusik zu Schneewittchen. Drei dänische Musiker erweckten sie mit Perkussion (Marilyn Mazur), Saxophon (Thomas Agergaard) und Cello (Tobias van der Pals – Großneffe des Komponisten) zu neuem Leben. Eure Eltern kennen vielleicht die Perkussionistin – sie ist in der ganzen Welt mit den besten Jazzmusikern unterwegs. Aber die drei Instrumentalisten waren nicht allein auf der Bühne. Die wunderbare Puppenspielerin Heike Klockmeier und der großartige Schauspieler Erik Schäffler erzählten zusammen mit den teils improvisierten Klängen der Musik die grausige Geschichte von Schneewittchen und ihrer Stiefmutter.

Puppenspiel: Heike Klockmeier – Figurentheater Ambrella; Schauspiel: Erik Schäffler; Perkussion: Marilyn Mazur; Cello: Tobias van der Pals; Arrangement + Saxophon + Flöte: Thomas Agergaard; Regie: Julia Huebner; Puppen: Jürgen Maaßen; Produktion: KinderKinder – Stephan v. Löwis of Menar; Komposition: Leopold van der Pals 

Sanjay kleinSanjay und sein Meister · indisch-deutsches Musik-Puppentheater, 2011

Der junge Sanjay möchte Musiker werden und begibt sich in die Lehre bei einem alten Meister. Durch die Willkür seines Königs muss er plötzlich – unter Todesdrohungen – mit seinem Meister in einen musikalischen Wettstreit treten. Ein böser Dämon lässt die Situation noch verzweifelter erscheinen ... doch dann gibt es eine überraschende Wende! Der bekannte Puppenspieler Matthias Kuchta spielt unter der Regie von Dadi Pudumjee aus Delhi die Adaption eines alten buddhistischen Märchens. Doch Matthias ist nicht allein auf der Bühne. Drei indische Meister-Instrumentalisten vermitteln Euch einen Eindruck von der Schönheit ihrer Musik.

Spiel: Matthias Kuchta (Lille Kartofler) + S. Roy Chowdhury, Sitar + Anjan Saha, Sitar + Gesang + Swapan Bhattacharya,Tabla;
Regie: Dadi Pudumjee; Produktion: Stephan v. Löwis of Menar 

MarzooqMarzooq der Pechvogel · ägyptisches Märchen, 2008

Zwei international bekannte arabische Musiker und der wunderbare Puppenspieler Matthias Kuchta aus Deutschland spielten das ägyptische Märchen vom glücklosen und ziemlich unfähigen Schuster Marzooq, der seine Familie nicht ernähren kann. Es war ein großes Vergnügen mitzuerleben, wie Marzooq es mit viel Naivität und ganz ohne Plan schaffte, sein Glück zu machen. 

Im Frühjahr 2009 war Marzooq auch in der Philharmonie Luxemburg zu Gast – mit großen Puppen, einer Seereise, Menschenfressern, einem fiesen Nachbarn und aufregender Musik!

Puppenspiel: Matthias Kuchta - Lille Kartofler. Musik: DuOud  (Mehdi Haddab + Smadj) - Oud und Elektronik. Regie: Christoph Bochdansky. Idee + Produktion: Stephan v. Löwis

rote PosauneDie rote Posaune · ein Jazzmärchen mit der NDR Bigband, 2007

Musik ist gut, Geschichten sind gut und das Spiel mit Licht und Schatten ist auch gut. Bei der »Roten Posaune« gibt es alles drei. Zusammen ist es dreifach gut. Wir erzählen mit Jazz, mit Worten und mit Bildern eine fantastische, märchenhafte Geschichte. Drei junge Musiker ziehen durch die Welt. Sie vergnügen sich und schenken den Menschen viel Freude mit ihrem Spiel. Doch unverhofft geraten sie in ein gefährliches Abenteuer. Die Begegnung mit der roten Posaune könnte schlimm ausgehen, sie ist in Wirklichkeit ein böser Geist.

Wir danken der NDR Big Band von ganzem Herzen für die gute Zusammenarbeit!

Komponist: Rainer Tempel. Licht + Schatten: Angelika Hoffmann. Erzähler: Jörg Kleemann. Regie: Melanie Florschütz. Regie-Assistenz: Michael Döhnert. Text: Stephan v. Löwis of Menar

Han Gan kleinHan Gan und das Wunderpferd · Chinesische Malerei und Musik, 2006

Chinesische Malerei und Musik: Chen Jianghong hat das wunderbare Bilderbuch »Han Gan und das Wunderpferd« geschrieben und gemalt. Er wurde dafür mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Für die Hamburger Kinder schlüpfte Chen Jianghong in die Rolle von Han Gan – Maler am Hofe des Kaisers von China – und tuschte die aufregende Geschichte mit großem Pinsel vor den Augen des Publikums. Er wurde dabei unterstützt vom 12-jährigen Robert Köhler und von vier jungen Musikerinnen, die extra aus Shanghai gekommen waren. Sie spielten auf traditionellen chinesischen Instrumenten.

Chen Yun Ying: Bambusflöte. Wang Xiaoran: Er Hu. Gui Haohao: Yang Qin. Zheng Mengting: Pipa.  Regie: Dorothee de Place. 

Jazz für Monster kleinJazz für Monster · NDR Bigband und Lille Kartoffler, 2004

Der Kalif ist untröstlich: Ein Monster hat seine Tochter auf den Grund eines Sees geschleppt und vielleicht auch verspeist. Asaf und Alnisa machen sich auf den Weg, sie zu retten. Allah sei Dank gibt es den Jazz, sonst würde das Monster auch noch Alnisa fressen und selbst die Kinder im Publikum wären nicht gänzlich ungefährdet.

Eine Koproduktion von NDR und KinderKinder e.V · Spiel: Matthias Kuchta · Gesang: Etta Cameron · Regie: Anne-Kathrin Klatt · Text: St. v. Löwis, M. Kuchta · Komposition: Rainer Tempel.

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CD Produktionen

Schneekoenigin

Hörspiel »Die Schneekönigin« Musikalische Erzählung 2001

Das wundervolle Hans-Christian-Andersen-Märchen ist vom dänischen Komponisten Thomas Agergaard für ein Jazz-Quartett vertont worden. Das Konzert feierte beim KinderKinder Festival 2000 Premiere. Seine magische Kraft erhält es durch Dietmar Mues, der den Text nicht einfach spricht, sondern mit dem großen klanglichen Reichtum seiner Stimme selbst improvisierender Musiker wird. Hier könnt Ihr die CD bestellen.

Text und Sprecher: Dietmar Mues • Komposition, Saxophon und Flöte: Thomas Agergaard • Gitarre: Niclas Knudsen • Kontrabass: Nils Davidsen • Schlagzeug: Jeppe Gram • Produktion: Stephan von Löwis of Menar • Ton: Uli Poggensee • Schnitt: Martin Hansen • Illustration: Andreas Röckener

tiger oma samurai

Fredrik Vahle »Tiger Oma Samurai« 2001

Musikalisch sind diese Lieder etwas ganz Besonderes. Vier Meistermusiker aus Turkmenistan – die Gruppe Ashkabad – begleiten Fredrik mit Geige, Klarinette, Trommeln und Akkordeon und machen mit den Klängen des Orients diese Lieder zum Hörgenuss für Klein und Groß. Hier könnt Ihr ein paar Rezensionen lesen.

Text und Gesang: Fredrik Vahle • Bass: Bernd von Ostrowski • Gitarre: Adax Dörsam • Keyboard und Akkordeon: Kurban Kurbanov • Klarinette, Sopran-Saxophon, Perkussion und Keyboards: Sabir Rizaev • Violine: Hassan Mamedov • Dep, Sarp, Nagara und Percussion: Khakberdy Allamuradov • Gesang: Dietlind Grabe und der Cantilene Kinderchor • Produktion: Stephan von Löwis of Menar

Richards ReiseHörspiel: »Richards Reise« Neue Kammermusik für Kinder 2000

Dieses wunderliche und wunderbare Weltraum-Märchen wird wohl ein Hit bei Kindern jeden Alters. Musik und Text sind ernst und witzig zugleich. Charles Curtis´ »Richards Reise« ist ein neuer Klang in der Geschichte der Raumfahrtgeschichten, eine Erzählung, die vor lauter Originalität und Spaß zu platzen scheint. – Terry Riley

Bei uns fand »Richards Reise« beim KinderKinder Festival 1999 statt und erntete großen Erfolg. Hier könnt Ihr Ausschnitte anhören.

Komposition, Text, musikalische Leitung, Cello und E-Gitarre: Charles Curtis • Sprecherin: Kirsten Sprick • Harfe: Jessica Moore • Klavier: Christof Hahn • Perkussion: Wassilios Papadopoulos • E-Bass: Peter Imig • Drums: Henry Grant • Live-Elektronik: Tobias Richtsteig • Produzent: Stephan von Löwis of Menar • Übersetzung: Bernhard Lassahn • Illustration: Norman Junge 

Tiere wie ich und duRobert Metcalf »Tiere wie ich und du« 1999

Die schönsten Lieder für kleine und große Tiere hat Robert Metcalf auf dieser CD versammelt. Hier erklärt der Engländer, warum er immer schon ein Dickhäuter sein wollte, schlichtet einen Streit im Garten und tanzt mit allen Tieren durch den Urwald. Wir lieben diese Jazzkinderlieder für die genialen Texte und Melodien.  Hier könnt Ihr euch die Lieder von »Tiere wie ich und du« anhören.

Gesang: Robert Metcalf • Saxophon, Klarinette und Ton: Vlatko Kucan • Cello und Mundharmonika: Charles Curtis • Gitarre: Holger Reusch • Kontrabass und Vibraphon: Bernd von Ostrowski • Perkussion: Dieter Gostischa • Ton Assistenz: Bernd Schultze • Produzent: Stephan von Löwis of Menar 

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